Versuch eines kolumnenartigen Blogs

Gesammelter Blödsinn 5 | Jul 13th 2008

Die Wartezeit ist vorbei. Die Suppe ist zurück. Mit der allseits beliebten Gesammelter Blödsinn Reihe.


Ja, ich schreibe über Blödsinn und Blödsinn und Blödsinn.


Jo, digga, fette News. Und fette Moves: das fingerpointing on the spectator. Und verkehrt herumes Victoryzeichen. Fett! Das ist praktisch selfrespect und selfkritik in einem.

Endlich werden wieder einmal Klischees bedient. Ziemlich irritierend. In welchem Zusammenhang stehen denn die Handzeichen? Also Victory verkehrt herum könnte bedeuten, dass man zunächst den Sieger raushängen lässt und dann als Besiegter das Zeichen betrachtet. Im Zusammenspiel mit den Typen, der eine Lektion Benehmen gut tun würde, könnte es auch heißen: „Wir sind zwei und Du da eins.“
Nun gut, man sollte das auch nicht überinterpretieren, vielleicht betrachtet er auch nur seine Finger und was darauf zu sehen ist.


Wie kann es denn Spiegel Online passieren, dass die zwei Benjamin Blümchen und seine Freunde.
Vielleicht Nachwirkungen? Man schreibt ja über Mario B.


Ja, die Entscheidung fällt schon schwer. Der Kampf bis aufs Skalpell wär ja schon interessant… aber das Homevideo von Jesus… oder doch die Verzweifelte Suche nach dem Superstar, der eine Stunde später ausreißt?
Die einzige leichte Entscheidung wäre wohl gegen das Programm und Fernsehen zu treffen.


Die hammermäßigsten Kracher also. Und primitive Männer, für die Sport Mord ist. (Wieso hat man nicht Sport ist Mort geschrieben. Bei den Titeln fällt das nicht nur keinem auf, sondern ist auch gleichzeitig viel schöner anzusehen.)


Suche flexible und hochwertige Büroflächen für Teilzeitjob in der Gastronomie, berufliche Erfahrung wünschenswert. Effiziente Büroflächen? Gibt es das?


Ja, klar. Ich pack mir Fisch auf den Kopf. Warum auch immer. Aber gut, dass man das mal gemacht hat.
Da bekommt Fischköppe eine völlig neue Bedeutung.

Ich frage mich, was man wohl als Model denkt, wenn man dann so ne Scholle übergebraten bekommt. Total sinnvoller Spitzenjob?


Hinnerk! So ists recht. Klein-Klein-Denken bringt Groß-Groß-Wahlerfolg … oder auch nicht. Übrigens: es ist die Stimme der Dummheit. Aber Du warst ein wirklicher Spitzenkandidat.



Diese persönlichen Briefe. Herrlich. Bei Emil und Hubert sahnt Kurt ganz schön ab. Da hat man schon gaaanz klare Zielgruppen definiert.


Go Nörth? Ach, nörf nich. Nörf ich? Natnöflich!
Ein schöner Versuch das Skandinavische mit dem Englischen zu vereinen… missglückt. (Ich frag mich immer, warum so etwas sein muss. Das müssen sich doch irgendwelche Leute vor dem Druck angesehen haben.)


Seht, seht. Hier hat der Sprachvirus nicht nur einen Buchstaben befallen., sondern gleich ein ganzes Wort okkupiert. Es scheint eine Epidemie zu werden…


Blumen! Verrückt!
Kinder! Auch verrückt!
Ich! Bald verrückt! (Bild! Leider etwas dunkel!)


Ach, die Bahn und ihre Zeitreisen…

Die alten Blödsinne:
4.0
3
2
1


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3 Kommentare »

  1. Zu „Go Nörth“ fällt mir nur das Glasnost in Baden AG ein:

    http://www.glasnostpoker.ch

    Man lese das Logo … Oder versuche es zumindest. Gldsiost? Wenn man grosszügig ist und lateinische Buchstaben gelten lässt.

    Kommentar von Nebelgeist — Juli 13, 2008 @ 1:23

  2. Bei Gloshost kann man wenigstens schnell erkennen, woran es liegt: es ist ein Vodkatempel, da wird man irgendwann zwangsweise „kreativ“.
    Und „Gloshost“ oder „Gldsiost“ unterstreicht das Ambiente zusätzlich.

    Kommentar von buchstabensuppe — Juli 13, 2008 @ 2:24

  3. Also ich finde den Satz aus Spiegel Online über Mario B. lustiger als dessen gesamtes Programm.
    Das erschreckende ist nicht, dass besagter Mario 70.000 Menschen in ein Stadion für seine abgelatschten,platten Geschichten (Witze sind das jedenfalls nicht) getrieben hat, nein, das schlimmste ist, dass die Mehrheit dies freiwillig gemacht und sogar gelacht hat.
    Armes Deutschland…das ist der wohl peinlichste Rekord, den dieses Land je aufgestellt hat.

    Kommentar von Jakob — Oktober 8, 2008 @ 1:06


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